PM aktuell
Hier die aktuellen Pressemitteilungen (PM) des 'Nahe der Natur'-Museums im Rahmen der Mediathek.
Zudem Querverweise:
- Unser allgemeines Angebot für Berichterstattung und Medienschaffende unter Presse-Service.
- Veröffentlichte Beiträge in unserem Presse-Archiv.
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Derzeit 5 aktuelle Pressemitteilungen (PM) - nachfolgend. Rückfragen dazu gern unter Ruf 06751-8576370 / info@nahe-natur.com - Texte bei uns NICHT mit KI erstellt. Hier leben, arbeiten und wirken noch echte Menschen - auch mal mit Fehlern. 😊 Bitte prüft und passt den Text für Euren Zweck an.
PM vom 20. Oktober 2026, gültig im gesamten Winterhalbjahr bis zum nächsten Saisonsart 11. April 2027:
Vom Abenteuer, ein Museum zu betreiben
‚Nahe der Natur' zieht Saison-Bilanz 2026 – Digitale Angebote: NATURADIO funkt
„Wir sind dankbar“, so Ursula & Michael Altmoos über die erfolgreiche und unfallfreie Saison 2026, die am 18. Oktober planmäßig und schön zu Ende ging. Wieder fast 10.000 Besucher besuchten Museum und die vielen Angebote im Jahresverlauf.
Unabhängigkeit und Konzept im Schönen bestärkt
Das „Nahe der Natur – Mitmach-Museum für Naturschutz“ in Staudernheim trägt sich selbst. Wir haben und wollen keine staatliche, verbandliche oder wirtschaftliche Förderung, um niemanden zur Last zu fallen, keine Abhängigkeiten zu haben und nicht in irgendeine Richtung gedrängt zu werden. Der freiwillige „basisdemokratische Eintrittspreis“ am Besuchsende nach Gefallen ist den Betreibern wichtig. Dafür bieten sie alljährlich für Publikum und Beobachter transparent eine Zusammenschau.
Das Museum ist in Konzept und dem privaten Unabhängigkeits-Modell einzigartig, zugleich ein reguläres Museum im Deutschen Museumsbund, und für die Betreiber „ein laufendes Abenteuer“: Hier wird dank tiefer Berufserfahrung des Teams professionell Naturschutz und Ökologie behandelt, Fakten und Forschungsergebnisse aus Natur(schutz) verständlich in die Praxis übertragen. Kunst und Mitmach-Angebote zur Schönheit von Natur und Landschaft finden niedrigschwellig ein Publikum auch jenseits der „Umweltblase“.
Dargestellt werden ökologische Zusammenhänge, die anregen, aber nicht bevormunden, teils mit Humor. Der Museumshof mit Café ist Dialog- und Begegnungsort. Kreative gemütliche Innen-Ausstellungen sind kombiniert mit großem Freigelände (8 ha, 4 km Pfade).
Besucherfluss funktioniert
Besucher kommen oft von weit her, gerade zum Moosgarten und zur kraftvollen neuen Wildnis des romantischen Steinbruch-Waldes, sowie zu Themen-Events. Etwa 70% der Besucher stammen nicht aus den Kreisen Bad Kreuznach und Birkenfeld, meist aus den Ballungsräumen Rhein-Main, aber auch nennenswert aus Rhein-Neckar und dem Rheinland. Dennoch gibt es ein wachsendes regionales Publikum.
„Das positive feed-back der allermeisten Besucher ist überwältigend. Wir sind gerührt, wenn manche Besucher angesichts hunderter bunter Falter im Sommer im funktionierenden Schmetterlingsgarten uns vor Freude sogar einfach umarmen.
Seltene Kritik gibt es vor allen an den sehr schmalen Pfaden, doch das ist gerade eine Attraktion, die wir nicht ändern wollen“, so Ursula Altmoos. „Die Kinderkrankheiten sind nach der nun schon 15. Saison beseitigt: Es gibt nur selten Wartezeiten bei der Caféausgabe, die Besucherverteilung ist optimiert, der Betrieb läuft entspannt.“
Wichtig ist auch die erfolgreiche Vernetzung mit dem Barfusspfad Bad Sobernheim, wozu das Museum der Tourist-Info (VG) Bad Sobernheim dankbar ist. Barfussläufer können gut ausgeschildert mit wenigen Schritten abbiegen, dafür kostenfrei WC benutzen und sich in Natur ergänzend vertiefen - mit allen Sinnen. Museum, Hof und Naturgärten (mit Moos) sind barfussfreundlich gestaltet.
Herausforderungen bleiben
Dennoch hoffen die Betreiber in den nächsten Jahren auf weiter wachsendes Publikum. Denn bei Konzerten, Lesungen und Vorträgen, so gut sie auch bei den Anwesenden ankamen, blieben trotz viel Bekanntheit manchmal überraschend viele Plätze frei. Da stehen die gelernten Naturschutzbiologen und Ausstellunggestalter vor Herausforderungen: „Wir überlegen stets, was wir neues Attraktives anbieten, was hierher zum Thema passt, was Menschen in diesen Zeiten mögen. Es ist ein laufendes und durchweg schönes Abenteuer, solch eine Einrichtung zu betreiben, Natur und die neue Wildnis hier in die Zukunft zu tragen und sich mit so vielfältigen Menschen auszutauschen. Das mögen wir“.
Keine Angst vor dem Unbequemen
Neben all der Schönheit von Natur und seinen zertifizierten Bildungsangeboten (BNE – Bildung für nachhaltige Entwicklung) ist dem Museum aber auch wichtig, über Bedrohungen wie akut „maßlos viel Windindustrie und Freiflächen-Solargebiete“ sachlich aufzuklären. „Zur Möglichkeit, sich hier auf Basis von Fakten friedlich auszutauschen, bekommen wir ganz viel positive Rückmeldung und Nachfrage, während uns aber nicht entgangen ist, dass uns deshalb einige Kommunalvertreter und Windkraftfreunde kritisch beäugen“, weiß Michael Altmoos.
„Wir betonen aber, dass wir für naturverträgliche Lösungen einer Energiewende konstruktive Wege aufzeigen: z.B. Solar auf schon versiegelten Flächen statt auf Freiflächen, generell Maß halten, Natur und Landschaft achten sowie mit dem heute schon überdurchschnittlich großen Windradbestand der Region arbeiten statt neu Wälder und Landschaft zu zerschneiden“, so fasst Altmoos Lösungsanregungen zusammen.
Volle Kraft voraus
Das Museum ist mit seinen Angeboten ganzjährig und überregional aktiv, auch digital. Die inhaltsreichen Webseiten laden zum Stöbern ein: www.nahe-natur.com. Die Themenseiten mit Material zu Wildnis, Naturgarten, Energiethemen haben hohe Zugriffszahlen: www.freinatur.net. Vier weiter aktuelle Bücher sind hier für überall entstanden (Moosgarten, Schmetterlinge, Mehr Wildnis wagen – von Michael Altmoos) und bekamen Gartenbuchpreise; sie erreichen ein breites Publikum.
Jetzt 2026 wurde das Buch „Miniwildnis für Alle“ (Michael Altmoos & Eva Stengel) zur deutschlandweiten Kampagne www.miniwildnis.de veröffentlicht und durchweg positiv rezensiert. Die Bücher gibt es im Buchhandel oder in Unterstützung im Museum: www.nahe-natur.com/shop.
Radio für Alle: NATURADIO sendet ganz ‚Nahe der Natur‘
Sogar weltweit sendet via Internet aus dem Museum durchgehend NATURADIO (mit einem r): Ein hier sorgsam kuratiertes und sanft moderiertes Web-Radio-Voll-Programm, welches von Hörern auch unabhängig vom Museum wahrgenommen wird. Einzigartig kombiniert gibt es qualitätsvolle Musik und Songs aller Stile zu Naturthemen, Mitwelt und für Frieden. Der Sender mit dem Motto „Erhörte Vielfalt“ ist frei via Web empfangbar: www.naturadio.net - „Umweltthemen in Musik zum Entdecken und Genießen“, so beschreibt Michael Altmoos, und erfüllt oft Musikwünsche aus ganz Europa.
Nebensaison bietet Ruhe und Besuchsmöglichkeit
Während digital also der Betrieb auf Vollgas weiterläuft, nutzt die Museumsfamilie die Winterzeit, um Routine-Reparaturen durchzuführen, wissenschaftlich zu arbeiten und kreativ Ausstellungsideen zu entwickeln. Dennoch können interessierte auch im Winterhalbjahr Museum und Moosgarten besuchen: allerdings nur nach Absprache und mit eingeschränkter Ausstellung. Die nächste Hauptsaison mit wieder vielen regelmäßigen anmeldefreien Zeiten, Thementagen, Konzerten und neuer Ausstellung gibt es ab 11. April 2027.
Jetzt noch Regio-Tour Herbst 2026
Im Naheland ist das Museum jetzt im Herbst 2026 aber auch ‚on tour‘ an anderen Orten, frei für Alle: zum Beispiel Freitag 6. November 19 Uhr im Gasthaus Spaller Hof in Spall bei der ‚Initiative Soonwald‘ mit dem Thema „Fremde Arten“, am Montag 9. November 19:30 Uhr bei der Naturstation Bad Münster (Kurmittelhaus) mit Vortrag „Miniwildnis für Alle“: www.nahe-natur.com/mobil
Zur Illustration drei Fotos:
Museumshof vom Herbst 2026: Entspannter Begegnungsort. Foto (c) Michael Altmoos.
Einstieg in das große Naturschutzgelände des Museums. Foto (c) Michael Altmoos.
Indoor-Ausstellungen Naturschutz-Museum Staudernheim - nicht ohne Humor. Foto (c) Michael Altmoos
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Wir übernehmen die PM der 'Naturschutz-Initiative e.V.', mit Zuarbeit und Zitat durch Michael Altmoos von hier, 16. Juli 2026 - gültig weiterhin 2026-2027:
Windenergie-Genehmigung „Zollstock“ eine ökologische Katastrophe - Klage dennoch ohne Erfolgsaussichten
„Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) hatte bei der Kreisverwaltung Bad Kreuznach über eine renommierte Anwaltskanzlei Widerspruch gegen die Genehmigung von acht Windindustrieanlagen auf dem „Zollstock“ eingelegt, dem Stadtwald Bad Sobernheims im Naturpark. Dieser wurde von der Kreisverwaltung zurückgewiesen. Fachlich sei das nach umfassender Prüfung zwar nicht hinnehmbar, der weitere Klageweg habe aber aufgrund der praktischen Ausschaltung des Natur- und Artenschutzes durch die Regierungen in Bund und Ländern leider keine Erfolgsaussichten, erklärte die Naturschutzinitiative e.V. (NI).
„Nach der Zurückweisung unseres Widerspruchs durch die Kreisverwaltung haben wir uns daher trotz erheblicher Konflikte zwischen den geplanten Windindustrieanlagen und dem Naturschutz schweren Herzens dazu entscheiden müssen, keine Klage gegen die Genehmigung einzureichen,“ so Harry Neumann, Landesvorsitzender der NI.
Hintergrund sind vor allem die Gesetzesänderungen der letzten Jahre, die das Umwelt- und Naturschutzrecht zurückgedrängt und der Windenergie weitgehenden Vorrang eingeräumt haben. Auch wurde sie per Gesetz zum „überragenden öffentlichen Interesse“ erklärt, was den Entscheidungsträgern das Umgehen vernünftiger, sachgerechter Abwägungen leicht macht. Diese Änderungen haben die rechtlichen Möglichkeiten, selbst in geschützten und hochwertigen Gebieten gegen Windenergieanlagen vorzugehen, erheblich eingeschränkt.
Eine vertiefte Prüfung durch die von der NI beauftragten Fachanwälte habe ergeben, dass eine Klage gegen den Windpark Zollstock daher rein naturschutzrechtlich keine hinreichenden Erfolgsaussichten hätte. Das gilt, obwohl das Vorhaben in ein besonders wertvolles Gebiet eingreift, die Fällung von großen Waldflächen erfordert und damit Lebensräume streng geschützter Fledermaus- und Vogelarten beanspruche, sowie den Wasserhaushalt gefährde.
„Gerade in den Laubwäldern und auf dem Zollstock zerstören Windräder unermessliche Werte für die Artenvielfalt und den natürlichen Klimaschutz“, so die NI. „Das Wesen der Natur besteht aus engmaschiger Vernetzung. Alles hängt mit allem zusammen. Genau dies wird hier in unverantwortlicher Weise zerstört“, so Harry Neumann.
„Ob das die Bevölkerung wirklich gut findet,“ bezweifelt er. Auch daher sei die Information über die maßgeblich von Lobbyisten entwickelte Rechtslage wichtig, die hier nicht einmal den ausgewiesenen „Gesundheitswald“ schütze. „Wir möchten die Menschen über diese skandalöse Situation informieren und Räte zum Umdenken bewegen,“ betonte Harry Neumann.
„Denn Klimaschutz benötigt zuerst intakte Natur und dann Energiesysteme, die nicht ausgerechnet die Lebensräume beeinträchtigen, die gerade auch für Klima so wichtig sind“, erklärte Dr. Michael Altmoos, wissenschaftlicher Beirat der NI, der in Staudernheim das Museum für Naturschutz leitet. „Wir werden nicht aufhören, Menschen und Entscheidungsträger zu diesem Thema zu informieren. Die Rechtslage verstößt gegen ökologische Vernunft, bedient einseitig die Interessen von Lobbyisten und immer mehr Menschen erkennen das“, so Dr. Altmoos.
Dass Kommunen, private Landeigentümer und auch Landesforsten gerade wegen der Pachtgelder Windindustrieanlagen bauen lassen wollen, ist laut NI und Altmoos kurzsichtig, zerstören sie doch ihre eigenen wertvolleren Lebensgrundlagen. „Auf diese Weise ‚klamme‘ Kassen füllen zu wollen, anstatt eine ohnehin nötige landesweite Änderung der Gemeindefinanzierung zu entwickeln, ist naturzerstörerisch und somit gegen die Interessen der Bevölkerung gerichtet“, so Harry Neumann und Michael Altmoos.
Langfristig hofft die NI auf eine Änderung der von der ehemaligen Ampel-Koalition beschlossenen naturzerstörerischen Gesetze, deren Verfassungsmäßigkeit bereits kritisch kommentiert sei. Besonders schlimm sei es, dass die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD diese Politik nicht nur fortsetze, sondern sogar noch weiter verschlimmere. Kurzfristig gibt es zwar beim Zollstock rein naturschutzrechtlich keine Erfolgsaussichten, aber wir werden weiter über die schweren Schäden und die viel größeren Chancen mit unverbauten Lebensräumen aufklären“, so Michael Altmoos und Harry Neumann.
Faktengenaue Facharbeit und Aufklärung ist wichtiger Arbeitsbereich des 'Nahe der Natur'-Museums: Natur schön erleben, aber auch gegen Bedrohungen aufmersam machen, all das gehört zusammen. Mehr zu Windkraft auf der Themenseite des Museums Freinatur - Windkraft, daraus das Bild zu Fachartikel.
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PM der 'Naturschutz-Initiative e.V.', mit Zuarbeit und Zitat durch Michael Altmoos von hier, 5.Mai 2026 - gültig 2026
Solarindustriegebiete am falschen Platz beeinträchtigen Schutzgebiete und den Biotopverbund
- betrifft Planungen Staudernheim und Lauschied im Umfeld des Museums 'Nahe der Natur' - Quelle 'Naturschutz-Initiative e.V.' (Link zur PM), hier Text daraus übernommen:
„Ausgerechnet in der landesweit bedeutsamen geschützten Kulturlandschaft des Nahetals bei Staudernheim, im Naturpark und im landesweiten Biotopverbund, wird ein ca. 15 Hektar großes Solargebiet geplant. Dieses würde einen Gutteil des freien Plateaus zwischen Leinenborn und Staudernheim direkt oberhalb angrenzend an den berühmten Orchideenhang einnehmen. Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) kritisiert daher der Änderung des Flächennutzungs- und Bebauungsplanes“, so Harry Neumann, Landesvorsitzender der NI.
Eine behauptete Bündelung an die bestehende Eisenbahn, die zur Ermöglichung der Planung führe, sei gar nicht gegeben. „Es liegen hochwertige große Lebensräume zwischen der landschaftseingepassten Eisenbahnlinie im Tal und dem Plateau, welches ein altes Agrarökosystem mit vielen Kontaktbiotopen ist. ‚Allerwelts-Kleinhabitate‘ in Solargebieten wie Blühstreifen und Grünland zwischen den Modulen, können den Verlust der originären Offenlandarten, der landschaftstypischen Biotope nicht kompensieren“, betonte Harry Neumann, Landesvorsitzender der NI.
Großer Landschaftsschaden droht:
Den schweren Landschaftsschaden hebt auch Dr. Michael Altmoos hervor, wissenschaftlicher Beirat der NI und Leiter des Museums für Naturschutz in Staudernheim: „Aussagen, man sähe das Plateau von der Talsohle nicht, also wäre es nicht schlimm, sind absurd. Denn sehr wohl prägt das weiträumig die Landschaft. Es bestehen dominante Sichtachsen zwischen dem Plateau und dem nur 1,5 km entfernten mystischem Disibodenberg. Eine Weltklasse-Landschaft würde industriell verspiegelt“, so Michael Altmoos. Es geht auch um Lebensqualität und Tourismus in einem weltweit bedeutenden Ensemble.
Solarindustriegebiete sprießen aus dem Boden.
Mit weitem Blick sei zu erkennen, dass auch in dieser Region schon viele Solarindustriegebiete aus dem Boden sprießen. Es drohe jetzt eine weitere Zersiedelung, Obwohl schon jetzt Übermaß vorhanden sei, so die NI. Bestehende Anlagen müssen oft abgeregelt werden, Speicher- und Netzkonzepte hinkten hinterher. Die Energiewende hänge sicher nicht an zusätzlichen Solargebieten an falschen Stellen.
Verlockende Pachteinnahmen.
Motiviert werde das Solarindustriegebiet vor allem durch verlockende Pachteinnahmen „Für alles Geld dieser Erde darf kein Flächenbesitzer und keine Kommune ihre naturverbundene viel wertvollere Lebensgrundlage hergeben, schon gar nicht an ökologisch sensiblen Stellen“, so Michael Altmoos und Harry Neumann. Klamme Kassen müssten anders ausgeglichen werden, z.B. durch ohnehin notwendige Strukturreformen, aber niemals durch eine derartige Zerstörung, so die Naturschutzinitiative e.V. (NI).
Standorte ökologisch nicht zu verantworten.
Einnahmewünsche seien wohl auch beim „10 ha-Freiflächen-Solarprojekt“ bei Lauschied-Hühnerhof dominant. Denn der dortige Standort sei ebenso wie bei Staudernheim ökologisch besonders fraglich. Direkt am europaweit bedeutenden FFH- und Vogelschutzgebiet, von drei Seiten eingerahmt von Wald, werde abseits von Infrastruktur ein wichtiger Großlebensraum beeinträchtigt. Solche maßlosen Planungen seien nicht akzeptabel, so die NI.
Die Naturschutzinitiative hofft angesichts dieser offen „irrwitzigen“ Planungen noch auf eine Umkehr: „Für Vernunft darf es nie zu spät sein. Natur und Menschen gleichermaßen sind es wert, dass man ‚Weltklasse-Landschaft‘ und wertvolle Lebensräume würdigt, nicht aber zustellt“, betont die NI. - ... und Michael Altmoos hier vom Museum 'Nahe der Natur'.
Lage des geplanten Solarindustriegebietes in geschützter Kulturlandschaft bei Staudernheim - das ganze Plateau (rot) würde verspiegelt, wichtige Lebensräume und Sichtachsen massiv beeinträchtigt. Foto (c) Michael Altmoos.
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Eigene PM ausgegeben am 24. April 2026, weiterhin aktuell, zuletzt aktualisiert 19. Oktober 2026:
Mutmacher: Was Natur alles kann, wenn wir sie machen lassen
Unter dem Titel „Miniwildnis für Alle! Was Natur alles kann, wenn wir sie machen lassen“ ist jetzt ein neues wichtiges Buch erschienen, welches Mut macht gegen die ökologische Krise unserer Zeit. Für alle an Natur interessierten Menschen wird die neue Idee von „Miniwildnis“ überaus verständlich dargelegt, und das auf breit abgesicherter fachlicher Grundlage.
Es ist ein Gemeinschaftswerk des Ökologen Michael Altmoos aus der Naheland-Region, bekannt aus dem Museum ‚Nahe der Natur – Mitmach-Museums für Naturschutz‘ in Staudernheim (www.nahe-natur.com), und von Eva Stengel aus Ellwangen & Luzern, die die europäische Kampagne „#Miniwildnis“ (www.miniwildnis.de) ins Leben gerufen hat. Diese wechselseitige positive Befruchtung merkt man auf allen Seiten.
„Viele Erfahrungen aus unserer Museumsarbeit und besonders den Wildnisarbeiten sind darin eingeflossen“, so Michael Altmoos, der bereits überregional mit seinem weiter aktuellen Buch „Mehr Wildnis wagen!“ neue Naturdynamik vielfältig anregt. “Miniwildnis“ holt nun die große Wildnis noch näher an die Menschen und baut Brücken auch zum halbwilden Gestalten.
„Denn in Wildnis sind wir Menschen nicht ausgeschlossen, aber wir wechseln die Rolle: Statt Gestalter oder teils unbewusster Zerstörer sind wir hier positive Beobachter, Ermöglicher und Genießer. Wir können entspannt erleben, wie durch kluges Nichtstun oder auch Weniger-Tun an vielen passenden Stellen die Natur wunderbar heilt: sich, und uns gleich mit“.
Neben den fachlichen Grundlagen sind konkrete Praxistipps für jeden Garten, für Kommunen, Firmen aber auch Landschaften und Städte aller Art illustriert, die funktionieren. Als Positivbeispiele sind manch Prominente, aber auch viele Menschen von nebenan mit ihren mutmachenden Projekten porträtiert – oder schreiben über sich selbst:
Zum Beispiel zeigt der bekannte Naturfilmer Jan Haft seine kleine wilde Weide in Bayern. Vogel-Professor Peter Berthold plädiert für wilde Biotope in jeder Gemeinde. Die „Asphaltkackerinnen“ aus Zürich zeigen, wie einst versiegelte Flächen wild werden und zu gesundem Stadtklima beitragen. Andrea Schäfer inspiriert ihrem kleinen privaten Paradies am Donnersberg. Und natürlich ist auch die Miniwildnis des Staudernheimer Museums anregend erläutert. Zudem gibt es spannende Totholzgärten, wildere Hecken und ganz viel Mut für Nichtstun-Flächen aller Art, eingebunden in vielfältige Kultur und ganz viel Menschlichkeit.
Michael Altmoos & Eva Stengel freuen sich: „Mit diesem Buch drehen wir die vermeintliche Provokation "Tu nix" in ein überaus lebendiges Konzept, das wirklich wirkt“. Und Altmoos ergänzt: „Wie wir an 10.000 Besucher im Jahr „Nahe der Natur“ in der eigenen Museums-Miniwildnis erfahren, strahlt es große Freude und Faszination aus, wie sich freie Natur auch im Kleinen entwickelt.“ Die Freude, aber auch Fachgrundlagen werden hiermit weiter verbreitet. Es ist ein Handbuch und Praxisleitfaden für natürliche Lebensvielfalt und Klimaschutz durch Wildnis.
Das 230 Seiten starke Qualitätsbuch mit vielen Fotos ist jetzt im renommierten Ulmer-Verlag erschienen (ISBN 978-3-8186-2778-2), überall im Buchhandel (bestellbar), bitte gerne in den lokalen Buchläden des Nahelandes, und kostet 40 Euro. Buch-Info und Link mit freier Leseprobe: https://www.ulmer.de/usd-9429846/miniwildnis-fuer-alle-.html
Aktuelle Termine dazu in Staudernheim:
Miniwildnis kann live mit allen Sinnen erlebt werden an den Öffnungssonntagen des „Nahe der Natur“-Museums Staudernheim mit dem romantischen Steinbruchwald, Moosgarten und Schmetterlingsgarten: Miniwildnis-Begleitprogramm - Info www.nahe-natur.com/Staudernheim
Michael Altmoos im 'Nahe der Natur'-Freiraum mit dem neuen Buch 'Miniwildnis für Alle' (2026).
Michael Altmoos mit seinen beiden Wildnisbücher hier 'Nahe der Natur' - beide ergänzen sich, siehe PM oben und unten.
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PM ausgegeben Februar 2023, mehrfach aktualisiert, zuletzt am 24. August 2026, anhaltend aktuell:
Mehr Wildnis wagen!
Aktuelles Buch von Michael Altmoos aus dem Nahe der Natur-Museum für überall
"Wir brauchen Mut in diesen schweren Zeiten und eine der größten Kraftquellen ist die Natur selbst“, so sagt Michael Altmoos von ‚Nahe der Natur – Mitmach-Museum für Naturschutz“ in Staudernheim: „Haben wir bitte mehr Naturvertrauen!“ Mit dieser Idee hat er sein Buch geschrieben, das 2023 im pala-Verlag veröffentlicht wurde und auch jetzt aktueller denn je ist: „Mehr Wildnis wagen!“ ist Buchtitel, engagierter Aufruf und spannende Inhaltsangabe zugleich.
Der wildromantische Steinbruch-Wald des Staudernheimer Museums, das seit 2012 zum Staunen einlädt, stand mit Geschichten und Erlebnissen teils Modell für das große Ganze: Altmoos erklärt die Dynamik der Natur mit Fakten und Beispielen: „Die Natur der Natur ist die Veränderung““, so ein Kernsatz von ihm. Das führt dazu, dass im Buch insgesamt ein neuer Aufbruch gegenüber dem alten „Zielgefängnis“ im Naturschutz beschrieben wird.
Schon bestehende modellhafte Wildnis-Kraftorte laden durch ganz Europa mutmachend ein: von den Küsten bis ins Gebirge, von wilden Wäldern bis zu artenreichen Weidelandschaften. Auch die Naheland-Region kommt vor, und der Autor ist hier glücklich: „Dank Begegnungen mit so vielen wunderbaren Menschen im Museumsgelände, immerhin seit 2012 über 100.000, konnte ich viel dazu lernen, Gedanken und Fragen der Besucher aufgreifen. Natur darf mit Menschen entwickelt werden.“
„Wildnis geht nahe“ heißt es so auch vieldeutig im Klappentext des Buches. „Viele Besucher fragen, wie sie mehr Natur nach Hause holen können, ohne gleich den Dschungel um sich zu haben. Daher habe ich auch einfache Dinge für jeden Garten zusammengestellt, die wirken, kostenarm sind und sich dennoch mit Ordnungsvorstellungen durchaus versöhnen lassen“, das ist dem Autor und Ökologen wichtig. Und wie auch im Museum selbst, wird teils sogar mit Humor gearbeitet: Interviews mit einem Wildschwein, mit Pilzen und Mikroben lassen Natur mal anders erklingen.
Dass freie Natur oft zu Konflikten führt, ist Michael Altmoos aber auch klar. Dabei hilft neben etwas Humor vor allem Faktenvermittlung und Erklärungen. Nicht zuletzt gibt es aber auch Versöhnungsangebote, wie Landnutzung und mehr freie Natur miteinander harmonieren könnten. Dabei spricht der Autor leidenschaftlich: „Wir müssen anerkennen, dass Natur unsere entscheidende Grundlage ist, egal ob man sie mag oder nicht. Alle technischen Lösungen müssen sich in sie einordnen – nicht umgekehrt. Man darf Freiräume nicht weiter entstellen, überprägen, zerstören.“
Klimaschutz durch naturbasierte Lösungen ist ein weiterer Schwerpunkt im Buch: „Ohne mehr freie Natur ist alles andere zum Scheitern verurteilt“, ist Michael Altmoos sich sicher. Er betont die Regenerationskraft und Anpassungsfähigkeit der Natur, die sogar Wunden gut heilt. „Ich wollte - ohne die Bedrohungen unserer Zeit schön zu reden - ein positives Buch schreiben, das einordnet und vielfältig anregt“. In der Tat kann seine Vision ansteckend wirken: „Ich möchte in einer Welt der Naturfülle mit natürlichen Wäldern und blühenden Lebensräumen leben. Ich möchte wilde Schönheit mit vielen Mitgeschöpfen erleben und die Natur in ihrer ganzen Lebendigkeit feiern. Renaturierungen sind oft so einfach und einfach schön, wenn wir es nur wissen und wollen.“
Das Buch ist überall im Buchhandel erhältlich oder auch direkt im Museum (www.nahe-natur.com/shop). Der Autor regt an, durch Kauf bei lokalen Buchläden die Wertschöpfung in der Region zu unterstützen. Das Buch ist aber auch direkt bei ihm im Museum erhältlich, dem der Erlös zugutekommt. Das Museum sammelt und forscht zum Thema, es ist auch jetzt fast täglich nach Absprache offen. Info: www.nahe-natur.com / Ruf 06751-8576370.
Buchdaten: Michael Altmoos - „Mehr Wildnis wagen“. pala-Verlag, 208 Seiten (viele Fotos), ISBN 978-3-89566-424-3 (24,90 Euro).
- Link Buchinfo beim pala-verlag hier.
- Link Buch-Info und Shop des Museums hier.
- Link Wildnis-Arbeit des Museums / Themenportal hier.
Michael Altmoos im Wildnisgelände Staudernheim (Foto Melanie Grande) und Buch "Mehr Wildnis wagen" (pala-Verlag).
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