Nahe der Natur
Mitmach-Museum für Naturschutz

PM aktuell

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Derzeit 2 aktuelle Pressemitteilungen (PM):

PM ausgegeben am 7. April, gültig bis 19. April 2026:

Als Kurznotiz:
Nahe der Natur-Saisonstart: Sonntag 19. April „Nahe der Natur – Mitmach-Museum für Naturschutz in Staudernheim (Schulstr. 47) 11-18 Uhr offen. 11 und 14 Uhr Führung. 11:30 Uhr Start Sonderausstellung Pilzbilder von Florian Haas. 14 Uhr angemeldete Führung für "Initiative Soonwald" zu 'Mehr Wildnis wagen!' - Ab ca. 14.30 Uhr Musikgruppe Rübezahl mit „Lieder zum Mitsingen“. Durchgehend Ausstellung, Moosgarten, 4 km Wildnis-Naturpfade, Café. Eintrittspreis freiwillig. Autos bitte an VfL-Halle parken. Info www.nahe-natur.com / Ruf 06751-8576370.


Länger, mit Hintergrund:

Saisonstart ‚Nahe der Natur‘: Klingendes Naturerlebnis im Frühling – Natur und Kunst zum Staunen und Genießen

Am Sonntag 19. April 2026 ist es endlich wieder so weit: Das ‚Nahe der Natur – Mitmach-Museum für Naturschutz‘ in Staudernheim (Schulstr. 47) öffnet 11-18 Uhr und beginnt seine Hauptsaison. Der diesjährige Start hat es mit einem attraktiven Angebot für Alle in sich, so die Museumsbetreiber Ursula & Michael Altmoos, die zum einfach entspannt kommen herzlich einladen:


Um 11 Uhr beginnt eine kurze Einführung mit einem ersten Rundgang zum inzwischen schon berühmten Moosgarten und Einstieg in die sinnesreiche Wildnis, die sich mit ihrem 4 km-Pfadsystem für Alle zum dann selbstbestimmten stillen Naturerleben öffnet. Um 11:30 Uhr startet die neue kleine Sonderausstellung „Pilze im Bild“ vom Meisenheimer Künstler Florian Haas, der hier mal die Pilzwelt ganz eigen skizziert – zum Staunen und Lächeln, wie es typisch ist in diesem Museum.


Ab 14 Uhr ist die ‚Initiative Soonwald‘ zu Gast. Dann zeigt eine Führung „Mehr Wildnis wagen“ von Michael Altmoos kleine Phänomene der Natur, die zum Naturschutz anregen, und das für überall, auch in Klein für Gärten. Das Besondere: Die Musikgruppe „Rübezahl“ begleitet anfänglich die Führung musikalisch. Die Führung ist vorgebucht, aber spontan könnten noch Plätze frei werden. Man kann aber auch ungeführt das Naturparadies des romantischen Steinbruch-Waldes erkunden.


Für Alle bietet dann „Rübezahl“ ab ca. 14:30 Uhr im Museumshof Lieder zum (freiwilligen) Mitsingen an, aus Folk und Pop, aber auch viele Naturlieder. Begleitend ist das Hof-Cafe‘ 11-18 Uhr offen. „So kann der Frühling in vollen Zügen genossen werden“, freut sich Michael Altmoos, „denn unser Museumskonzept vereint Mehreres: Fachwissen und Dialogangebote für Alle, Ausstellungen und Freilanderlebnis, Natur und Kunst, aber auch einfach Lebensfreude und kreativen Naturschutz“.


Der Tag ist Auftakt in die Saison, in der weitere Thementage z.B. zu Schmetterlingen, Rewilding, Geologie und Naturgärten folgen, aber auch Konzerte und Workshops in Vielfalt rund um Natur(schutz) auf interessierte Besucher warten. Denn „nur was man kennt, was man liebt und schätzt, kann man schützen“, so ein Motto - und Altmoos ergänzt: „Und was man gern genießt.“


Mit großer Sorge informiert das Museum aber auch weiterhin kritisch zu den zahlreichen Windindustrie-Plänen- und Freiflächen-Solarfeldern, welche die hiermit schon gut ausgebaute Region „maßlos, unsinnig und zerstörerisch“ (so Michael Altmoos) zu überprägen drohen. Denn 107 zusätzliche Windräder sind konkret im Kreis Bad Kreuznach geplant, zudem zahlreiche Solargroßanlagen, so die Dokumentation des Museums aus Behördenangeben, Planunterlagen und Ratsbeschlüssen. „Damit droht eine brutale Zerstörung unserer Lebensräume und wichtiger touristischer Grundlagen“, so Altmoos entsetzt. Verbunden damit sind aber auch Anregungen für eine naturfreundlichere Energiewende und ein ökologisches Bewusstsein, besonders mit Naturwissen und Wertschätzung der international bedeutsamen noch wunderschönen Nahe-Landschaft.  Erst dann lassen sich Zusammenhänge sowie Lösungen erkennen - mit Kraft von Natur, so das Museum.


Aufrütteln gegen Zerstörungen aller Art und zugleich positiv für die Schönheit der Natur samt Dialogangeboten, so lässt sich die inhaltliche Ausrichtung des Museums für Naturschutz zusammenfassen, betonen die Betreiber der unabhängigen und privat betriebenen Einrichtung. Basis ist immer wieder das schöne Naturerleben, ganz entspannt und ohne aufdringliche Belehrungen wie jetzt so schön im Frühling. Die Besucher können sich selbst aussuchen, ob sie in Probleme eintauchen oder einfach nur genießen, ob sie einfach beobachten, Manches vertiefen oder sich engagieren – oder alles zusammen. „Es geht ums Ganze“, sagt Altmoos mit Blick auf Naturschutz.


Der Eintrittspreis ist am Besuchsende in selbst bestimmter Höhe freiwillig und hilft mit, die Einrichtung betont demokratisch zu tragen. Autofahrer müssen die innerörtliche Umleitung beachten und sollten an der VfL-Halle/Sportplatz Staudernheim parken. Info zu allem: www.nahe-natur.com


Museumshof Nahe der Natur

Museumshof (Eingang) Nahe der Natur Staudernheim, Oktober 2025. Nun geht es am 19. April schön weiter.

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PM ausgegeben Februar 2023, mehrfach aktualisiert, zuletzt am 2. Januar 2026, anhaltend aktuell:

Mehr Wildnis wagen!

Aktuelles Buch von Michael Altmoos aus dem Nahe der Natur-Museum für überall

"Wir brauchen Mut in diesen schweren Zeiten und eine der größten Kraftquellen ist die Natur selbst“, so sagt Michael Altmoos von ‚Nahe der Natur – Mitmach-Museum für Naturschutz“ in Staudernheim: „Haben wir bitte mehr Naturvertrauen!“ Mit dieser Idee hat er sein neues Buch geschrieben, das 2023 im pala-Verlag veröffentlicht wurde und auch jetzt 2025 aktueller denn je ist: „Mehr Wildnis wagen!“ ist Buchtitel, engagierter Aufruf und spannende Inhaltsangabe zugleich.

Der wildromantische Steinbruch-Wald des Staudernheimer Museums, das seit nunmehr 13 Jahren zum Staunen einlädt, stand mit Geschichten und Erlebnissen teils Modell für das große Ganze: Altmoos erklärt die Dynamik der Natur mit Fakten und Beispielen: „Die Natur der Natur ist die Veränderung““, so ein Kernsatz von ihm.  Das führt dazu, dass im Buch insgesamt ein neuer Aufbruch gegenüber dem alten „Zielgefängnis“ im Naturschutz beschrieben wird.

Schon bestehende modellhafte Wildnis-Kraftorte laden durch ganz Europa mutmachend ein: von den Küsten bis ins Gebirge, von wilden Wäldern bis zu artenreichen Weidelandschaften. Auch die Naheland-Region kommt vor, und der Autor ist hier glücklich: „Dank Begegnungen mit so vielen wunderbaren Menschen im Museumsgelände, immerhin seit 2012 über 60.000, konnte ich viel dazu lernen, Gedanken und Fragen der Besucher aufgreifen. Natur darf mit Menschen entwickelt werden.“

„Wildnis geht nahe“ heißt es so auch vieldeutig im Klappentext des Buches. „Viele Besucher fragen, wie sie mehr Natur nach Hause holen können, ohne gleich den Dschungel um sich zu haben. Daher habe ich auch einfache Dinge für jeden Garten zusammengestellt, die wirken, kostenarm sind und sich dennoch mit Ordnungsvorstellungen durchaus versöhnen lassen“, das ist dem Autor und Ökologen wichtig. Und wie auch im Museum selbst, wird teils sogar mit Humor gearbeitet: Interviews mit einem Wildschwein, mit Pilzen und Mikroben lassen Natur mal anders erklingen.

Dass freie Natur oft zu Konflikten führt, ist Michael Altmoos aber auch klar. Dabei hilft neben etwas Humor vor allem Faktenvermittlung und Erklärungen. Nicht zuletzt gibt es aber auch Versöhnungsangebote, wie Landnutzung und mehr freie Natur miteinander harmonieren könnten. Dabei spricht der Autor leidenschaftlich: „Wir müssen anerkennen, dass Natur unsere entscheidende Grundlage ist, egal ob man sie mag oder nicht. Alle technischen Lösungen müssen sich in sie einordnen – nicht umgekehrt. Man darf Freiräume nicht weiter entstellen, überprägen, zerstören.“

Klimaschutz durch naturbasierte Lösungen ist ein weiterer Schwerpunkt im Buch: „Ohne mehr freie Natur ist alles andere zum Scheitern verurteilt“, ist Michael Altmoos sich sicher. Er betont die Regenerationskraft und Anpassungsfähigkeit der Natur, die sogar Wunden gut heilt. „Ich wollte - ohne die Bedrohungen unserer Zeit schön zu reden - ein positives Buch schreiben, das einordnet und vielfältig anregt“. In der Tat kann seine Vision ansteckend wirken: „Ich möchte in einer Welt der Naturfülle mit natürlichen Wäldern und blühenden Lebensräumen leben.  Ich möchte wilde Schönheit mit vielen Mitgeschöpfen erleben und die Natur in ihrer ganzen Lebendigkeit feiern. Renaturierungen sind oft so einfach und einfach schön, wenn wir es nur wissen und wollen.“

Das Buch ist überall im Buchhandel erhältlich oder auch direkt im Museum (www.nahe-natur.com/shop). Der Autor regt an, durch Kauf bei lokalen Buchläden die Wertschöpfung in der Region zu unterstützen. Das Buch ist aber auch direkt bei ihm im Museum erhältlich, dem der Erlös zugutekommt. Das Museum sammelt und forscht zum Thema, es ist auch jetzt fast täglich nach Absprache offen. Info: www.nahe-natur.com / Ruf 06751-8576370.

Buchdaten:  Michael Altmoos - „Mehr Wildnis wagen“. pala-Verlag, 208 Seiten (viele Fotos), ISBN 978-3-89566-424-3 (24,90 Euro).

  • Link Buchinfo beim pala-verlag hier.
  • Link Buch-Info und Shop des Museums hier.
  • Link Wildnis-Arbeit des Museums / Themenportal hier.


Michael Altmoos - Buch 'Mehr Wildnis wagen'

Michael Altmoos im Wildnisgelände Staudernheim (Foto Melanie Grande) und Buch "Mehr Wildnis wagen" (pala-Verlag).

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