Nahe der Natur
Mitmach-Museum für Naturschutz

PM aktuell

Hier  die aktuellen Pressemitteilungen (PM) des 'Nahe der Natur'-Museums im Rahmen der Mediathek

Zudem Querverweise: 

  • Unser allgemeines Angebot für Berichterstattung und Medienschaffende unter Presse-Service.
  • Veröffentlichte Beiträge in unserem Presse-Archiv.

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Derzeit 4 aktuelle Pressemitteilungen (PM) - Rückfragen dazu gern unter Ruf 06751-8576370 / info@nahe-natur.com


PM vom 20.05.2026 gültig für und bis 31.05.2026 des Naturparks Soonwald-Nahe (www.soonwald-nahe.de) zu einem gemeinsamen Erlebnistag  - wir übernehmen die PM, Quelle 'Naturpark aktuell'

Großer Erlebnistag "Nahe der Natur" am 31.05.2026 in Staudernheim

Am Sonntag 31. Mai gestalten der Naturpark Soonwald-Nahe und "Nahe der Natur – Mitmach-Museum für Naturschutz" in Staudernheim einen gemeinsamen Erlebnistag für Kinder und Erwachsene. Von 11-18 Uhr ist das Museumsgelände samt Ausstellungen, Café und großem Naturgelände geöffnet.

Das Team des Naturparks bietet ganztags Info, Dialoge und Einblick in seine vielfältige Arbeit. Gemeinsam mit dem Museumsteam gibt es auch zahlreiche Mitmach-Angebote vor allem zu den Themen Moose und Wasserrückhalt. Dabei können Naturphänomene erforscht und selbst unter die Lupe genommen werden. Einfach ohne Anmeldung kommen, Kosten fallen keine an. Das Museums-Café ist geöffnet und bietet hausgemachten Kuchen und kleine Snacks.

Zusätzlich findet von 11 bis 16 Uhr der Workshop „Pflanzenfasern – Geschenke der Natur“ mit Astrid Schollenberger statt. Hierfür ist eine Anmeldung unter  buero@astridschollenberger.com notwendig, Kosten 20 Euro. Erika Mirbach bietet außerdem ab 14 Uhr den Workshop „Nature Journaling“ an.
Veranstaltungsort: "Nahe der Natur"-Museum, Schulstr. 47, 55568 Staudernheim. Autofahrer sollten im Ort die veränderte Anfahrt (Schilder) beachten und die öffentlichen Parkmöglichkeiten an der VFL-Halle nutzen (ca. 400 m Fußweg).

Weitere Infos unter www.nahe-natur.com/Staudernheim.

Moosgarten Staudernheim, rund um den gibt es Mitmach-Aktionen am 31. Mai.

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PM der 'Naturschutz-Initiative e.V.', mit Zuarbeit und Zitat durch Michael Altmoos von hier, 5.Mai 2026 - gültig 2026

Solarindustriegebiete am falschen Platz beeinträchtigen Schutzgebiete und den Biotopverbund

- betrifft Planungen Staudernheim und Lauschied im Umfeld des Museums 'Nahe der Natur' - Quelle 'Naturschutz-Initiative e.V.' (Link zur PM), hier Text daraus übernommen:


„Ausgerechnet in der landesweit bedeutsamen geschützten Kulturlandschaft des Nahetals bei Staudernheim, im Naturpark und im landesweiten Biotopverbund, wird ein ca. 15 Hektar großes Solargebiet geplant. Dieses würde einen Gutteil des freien Plateaus zwischen Leinenborn und Staudernheim direkt oberhalb angrenzend an den berühmten Orchideenhang einnehmen. Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) kritisiert daher der Änderung des Flächennutzungs- und Bebauungsplanes“, so Harry Neumann, Landesvorsitzender der NI.

Eine behauptete Bündelung an die bestehende Eisenbahn, die zur Ermöglichung der Planung führe, sei gar nicht gegeben. „Es liegen hochwertige große Lebensräume zwischen der landschaftseingepassten Eisenbahnlinie im Tal und dem Plateau, welches ein altes Agrarökosystem mit vielen Kontaktbiotopen ist. ‚Allerwelts-Kleinhabitate‘ in Solargebieten wie Blühstreifen und Grünland zwischen den Modulen, können den Verlust der originären Offenlandarten, der landschaftstypischen Biotope nicht kompensieren“, betonte Harry Neumann, Landesvorsitzender der NI.


Großer Landschaftsschaden droht:

Den schweren Landschaftsschaden hebt auch Dr. Michael Altmoos hervor, wissenschaftlicher Beirat der NI und Leiter des Museums für Naturschutz in Staudernheim: „Aussagen, man sähe das Plateau von der Talsohle nicht, also wäre es nicht schlimm, sind absurd. Denn sehr wohl prägt das weiträumig die Landschaft. Es bestehen dominante Sichtachsen zwischen dem Plateau und dem nur 1,5 km entfernten mystischem Disibodenberg. Eine Weltklasse-Landschaft würde industriell verspiegelt“, so Michael Altmoos.  Es geht auch um Lebensqualität und Tourismus in einem weltweit bedeutenden Ensemble.
Solarindustriegebiete sprießen aus dem Boden.

Mit weitem Blick sei zu erkennen, dass auch in dieser Region schon viele Solarindustriegebiete aus dem Boden sprießen. Es drohe jetzt eine weitere Zersiedelung, Obwohl schon jetzt Übermaß vorhanden sei, so die NI.  Bestehende Anlagen müssen oft abgeregelt werden, Speicher- und Netzkonzepte hinkten hinterher. Die Energiewende hänge sicher nicht an zusätzlichen Solargebieten an falschen Stellen.
Verlockende Pachteinnahmen.

Motiviert werde das Solarindustriegebiet vor allem durch verlockende Pachteinnahmen „Für alles Geld dieser Erde darf kein Flächenbesitzer und keine Kommune ihre naturverbundene viel wertvollere Lebensgrundlage hergeben, schon gar nicht an ökologisch sensiblen Stellen“, so Michael Altmoos und Harry Neumann. Klamme Kassen müssten anders ausgeglichen werden, z.B. durch ohnehin notwendige Strukturreformen, aber niemals durch eine derartige Zerstörung, so die Naturschutzinitiative e.V. (NI).
Standorte ökologisch nicht zu verantworten.

Einnahmewünsche seien wohl auch beim „10 ha-Freiflächen-Solarprojekt“ bei Lauschied-Hühnerhof dominant. Denn der dortige Standort sei ebenso wie bei Staudernheim ökologisch besonders fraglich. Direkt am europaweit bedeutenden FFH- und Vogelschutzgebiet, von drei Seiten eingerahmt von Wald, werde abseits von Infrastruktur ein wichtiger Großlebensraum beeinträchtigt. Solche maßlosen Planungen seien nicht akzeptabel, so die NI.

Die Naturschutzinitiative hofft angesichts dieser offen „irrwitzigen“ Planungen noch auf eine Umkehr: „Für Vernunft darf es nie zu spät sein. Natur und Menschen gleichermaßen sind es wert, dass man ‚Weltklasse-Landschaft‘ und wertvolle Lebensräume würdigt, nicht aber zustellt“, betont die NI. - ... und Michael Altmoos hier vom Museum 'Nahe der Natur'.

Geplantes Solarindustriegebiet Staudernheim - Lage in geschützer Kulturlandschaft

Lage des geplanten Solarindustriegebietes in geschützter Kulturlandschaft bei Staudernheim - das ganze Plateau (rot) würde verspiegelt, wichtige Lebensräume und Sichtachsen massiv beeinträchtigt. Foto (c) Michael Altmoos.

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Eigene PM ausgegeben am 24. April 2026, weiterhin aktuell und gültig 2026::

Mutmacher: Was Natur alles kann, wenn wir sie machen lassen

Unter dem Titel „Miniwildnis für Alle! Was Natur alles kann, wenn wir sie machen lassen“ ist jetzt ein neues wichtiges Buch erschienen, welches Mut macht gegen die ökologische Krise unserer Zeit. Für alle an Natur interessierten Menschen wird die neue Idee von „Miniwildnis“ überaus verständlich dargelegt, und das auf breit abgesicherter fachlicher Grundlage. 

Es ist ein Gemeinschaftswerk des Ökologen Michael Altmoos aus der Naheland-Region, bekannt aus dem Museum ‚Nahe der Natur – Mitmach-Museums für Naturschutz‘ in Staudernheim (www.nahe-natur.com), und von Eva Stengel aus Ellwangen & Luzern, die die europäische Kampagne „#Miniwildnis“ (www.miniwildnis.de) ins Leben gerufen hat. Diese wechselseitige positive Befruchtung merkt man auf allen Seiten.

„Viele Erfahrungen aus unserer Museumsarbeit und besonders den Wildnisarbeiten sind darin eingeflossen“, so Michael Altmoos, der bereits überregional mit seinem weiter aktuellen Buch „Mehr Wildnis wagen!“ neue Naturdynamik vielfältig anregt. “Miniwildnis“ holt nun die große Wildnis noch näher an die Menschen und baut Brücken auch zum halbwilden Gestalten.

„Denn in Wildnis sind wir Menschen nicht ausgeschlossen, aber wir wechseln die Rolle: Statt Gestalter oder teils unbewusster Zerstörer sind wir hier positive Beobachter, Ermöglicher und Genießer. Wir können entspannt erleben, wie durch kluges Nichtstun oder auch Weniger-Tun an vielen passenden Stellen die Natur wunderbar heilt: sich, und uns gleich mit“.

Neben den fachlichen Grundlagen sind konkrete Praxistipps für jeden Garten, für Kommunen, Firmen aber auch Landschaften und Städte aller Art illustriert, die funktionieren. Als Positivbeispiele sind manch Prominente, aber auch viele Menschen von nebenan mit ihren mutmachenden Projekten porträtiert – oder schreiben über sich selbst: 

Zum Beispiel zeigt der bekannte Naturfilmer Jan Haft seine kleine wilde Weide in Bayern. Vogel-Professor Peter Berthold plädiert für wilde Biotope in jeder Gemeinde. Die „Asphaltkackerinnen“ aus Zürich zeigen, wie einst versiegelte Flächen wild werden und zu gesundem Stadtklima beitragen. Andrea Schäfer inspiriert ihrem kleinen privaten Paradies am Donnersberg. Und natürlich ist auch die Miniwildnis des Staudernheimer Museums anregend erläutert. Zudem gibt es spannende Totholzgärten, wildere Hecken und ganz viel Mut für Nichtstun-Flächen aller Art, eingebunden in vielfältige Kultur und ganz viel Menschlichkeit.

Michael Altmoos & Eva Stengel freuen sich: „Mit diesem Buch drehen wir die vermeintliche Provokation "Tu nix" in ein überaus lebendiges Konzept, das wirklich wirkt“. Und Altmoos ergänzt: „Wie wir an 10.000 Besucher im Jahr „Nahe der Natur“ in der eigenen Museums-Miniwildnis erfahren, strahlt es große Freude und Faszination aus, wie sich freie Natur auch im Kleinen entwickelt.“ Die Freude, aber auch Fachgrundlagen werden hiermit weiter verbreitet. Es ist ein Handbuch und Praxisleitfaden für natürliche Lebensvielfalt und Klimaschutz durch Wildnis.

Das 230 Seiten starke Qualitätsbuch mit vielen Fotos ist jetzt im renommierten Ulmer-Verlag erschienen (ISBN 978-3-8186-2778-2), überall im Buchhandel (bestellbar), bitte gerne in den lokalen Buchläden des Nahelandes, und kostet 40 Euro. Buch-Info und Link mit freier Leseprobe: https://www.ulmer.de/usd-9429846/miniwildnis-fuer-alle-.html

Aktuelle Termine dazu in Staudernheim:

Miniwildnis kann live mit allen Sinnen erlebt werden an den  Öffnungssonntagen des „Nahe der Natur“-Museums Staudernheim mit dem romantischen Steinbruchwald, Moosgarten und Schmetterlingsgarten: Miniwildnis-Begleitprogramm - Info www.nahe-natur.com/Staudernheim

Michael Altmoos mit dem Buch Miniwildnis für Alle, Erscheinung April 2026, hier im Wildnisgelände Staudernheim

Michael Altmoos im 'Nahe der Natur'-Freiraum mit dem neuen Buch 'Miniwildnis für Alle' (2026).

Mehr Wildnis wagen UND Miniwildnis für Alle, zwei sich ergänzende Bücher mit Michael Altmoos.

Michael Altmoos mit seinen beiden Wildnisbücher hier 'Nahe der Natur' - beide ergänzen sich, siehe PM oben und unten.

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PM ausgegeben Februar 2023, mehrfach aktualisiert, zuletzt am 22. April 2026, anhaltend aktuell:

Mehr Wildnis wagen!

Aktuelles Buch von Michael Altmoos aus dem Nahe der Natur-Museum für überall

"Wir brauchen Mut in diesen schweren Zeiten und eine der größten Kraftquellen ist die Natur selbst“, so sagt Michael Altmoos von ‚Nahe der Natur – Mitmach-Museum für Naturschutz“ in Staudernheim: „Haben wir bitte mehr Naturvertrauen!“ Mit dieser Idee hat er sein Buch geschrieben, das 2023 im pala-Verlag veröffentlicht wurde und auch jetzt aktueller denn je ist: „Mehr Wildnis wagen!“ ist Buchtitel, engagierter Aufruf und spannende Inhaltsangabe zugleich.

Der wildromantische Steinbruch-Wald des Staudernheimer Museums, das seit 2012 zum Staunen einlädt, stand mit Geschichten und Erlebnissen teils Modell für das große Ganze: Altmoos erklärt die Dynamik der Natur mit Fakten und Beispielen: „Die Natur der Natur ist die Veränderung““, so ein Kernsatz von ihm.  Das führt dazu, dass im Buch insgesamt ein neuer Aufbruch gegenüber dem alten „Zielgefängnis“ im Naturschutz beschrieben wird.

Schon bestehende modellhafte Wildnis-Kraftorte laden durch ganz Europa mutmachend ein: von den Küsten bis ins Gebirge, von wilden Wäldern bis zu artenreichen Weidelandschaften. Auch die Naheland-Region kommt vor, und der Autor ist hier glücklich: „Dank Begegnungen mit so vielen wunderbaren Menschen im Museumsgelände, immerhin seit 2012 über 100.000, konnte ich viel dazu lernen, Gedanken und Fragen der Besucher aufgreifen. Natur darf mit Menschen entwickelt werden.“

„Wildnis geht nahe“ heißt es so auch vieldeutig im Klappentext des Buches. „Viele Besucher fragen, wie sie mehr Natur nach Hause holen können, ohne gleich den Dschungel um sich zu haben. Daher habe ich auch einfache Dinge für jeden Garten zusammengestellt, die wirken, kostenarm sind und sich dennoch mit Ordnungsvorstellungen durchaus versöhnen lassen“, das ist dem Autor und Ökologen wichtig. Und wie auch im Museum selbst, wird teils sogar mit Humor gearbeitet: Interviews mit einem Wildschwein, mit Pilzen und Mikroben lassen Natur mal anders erklingen.

Dass freie Natur oft zu Konflikten führt, ist Michael Altmoos aber auch klar. Dabei hilft neben etwas Humor vor allem Faktenvermittlung und Erklärungen. Nicht zuletzt gibt es aber auch Versöhnungsangebote, wie Landnutzung und mehr freie Natur miteinander harmonieren könnten. Dabei spricht der Autor leidenschaftlich: „Wir müssen anerkennen, dass Natur unsere entscheidende Grundlage ist, egal ob man sie mag oder nicht. Alle technischen Lösungen müssen sich in sie einordnen – nicht umgekehrt. Man darf Freiräume nicht weiter entstellen, überprägen, zerstören.“

Klimaschutz durch naturbasierte Lösungen ist ein weiterer Schwerpunkt im Buch: „Ohne mehr freie Natur ist alles andere zum Scheitern verurteilt“, ist Michael Altmoos sich sicher. Er betont die Regenerationskraft und Anpassungsfähigkeit der Natur, die sogar Wunden gut heilt. „Ich wollte - ohne die Bedrohungen unserer Zeit schön zu reden - ein positives Buch schreiben, das einordnet und vielfältig anregt“. In der Tat kann seine Vision ansteckend wirken: „Ich möchte in einer Welt der Naturfülle mit natürlichen Wäldern und blühenden Lebensräumen leben.  Ich möchte wilde Schönheit mit vielen Mitgeschöpfen erleben und die Natur in ihrer ganzen Lebendigkeit feiern. Renaturierungen sind oft so einfach und einfach schön, wenn wir es nur wissen und wollen.“

Das Buch ist überall im Buchhandel erhältlich oder auch direkt im Museum (www.nahe-natur.com/shop). Der Autor regt an, durch Kauf bei lokalen Buchläden die Wertschöpfung in der Region zu unterstützen. Das Buch ist aber auch direkt bei ihm im Museum erhältlich, dem der Erlös zugutekommt. Das Museum sammelt und forscht zum Thema, es ist auch jetzt fast täglich nach Absprache offen. Info: www.nahe-natur.com / Ruf 06751-8576370.

Buchdaten:  Michael Altmoos - „Mehr Wildnis wagen“. pala-Verlag, 208 Seiten (viele Fotos), ISBN 978-3-89566-424-3 (24,90 Euro).

  • Link Buchinfo beim pala-verlag hier.
  • Link Buch-Info und Shop des Museums hier.
  • Link Wildnis-Arbeit des Museums / Themenportal hier.


Michael Altmoos - Buch 'Mehr Wildnis wagen'

Michael Altmoos im Wildnisgelände Staudernheim (Foto Melanie Grande) und Buch "Mehr Wildnis wagen" (pala-Verlag).

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