Nahe der Natur

Mitmach-Museum für Naturschutz

Freinatur - Nahe Windkraft

Als Teil des Fach-Portals Freinatur - Windkraft gibt es hier Regional-Informationen zur Windkraft-Entwicklung im Naheland. Querverweis: Überregionale Fachinfos zur Windkraft gibt es auf der Hauptseite Windkraft. Und regionale Nachrichten von uns frei unter Facebook: www.facebook.com/nahenatur

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Regional Aktuell - Windkraft im Naheland, Stand 8. Mai 2024

Hier im Naheland & Naturpark Soonwald-Nahe soll das größte Land-Windindustriegebiet Deutschlands entstehen. Mehr als>100 Großanlagen sind in eng zueinander liegenden "Vorrangflächen" und vielen Laubwäldern beabsichtigt, obwohl die Region Ziele von 2 % Windkraftflächen schon erfüllt hat. Es droht landschaftsprägend eine Energie-Industrielandschaft. Das steht konträr zur Natur und natürlichem Klimaschutz - und ist noch verhinderbar. - Wichtig: Wir sind NICHT gegen regenerative Energien, im Gegenteil: Wir regen zu naturverträglicheren Lösungen an, aber gegen zerstörerische MAßLOSIGKEIT !

"Rettet das Naheland" !

Die meisten Planflächen liegen in wertvollen Wäldern, Wiesen und großartigen Lebensraumkomplexen,  alle in der Ferienregion Naheland & Nordpfalz, einer der letzten großen Freiräume in Rheinland-Pfalz und eine wertvolle überregional bedeutende Besonderheit, ja eine Weltklasse-Landschaft. Das betrifft der Raum zwischen Idar-Oberstein und Bad Kreuznach, zwischen Soonwald-Hauptkamm, Nahe und die gesamte Nordpfalz! - Wir als auch forschendes Museum dokumentieren die Entwicklung, sind Infostelle und überdies selbst existenziell betroffen. Denn landschaftsbezogene Touristen, für die wir da sind und die wegen Natur zahlreich kommen, fallen sonst aus. Wir bieten Austausch, Sachinfo, Dialog und Kontakt.

Die Planungen sind noch in Planung und Viele verhinderbar ! - Bitte sprecht darüber und über die ganzen Nachteile: Windräder können mehr zerstören als sie nutzen, siehe überregionale Windkraft-Seite.


Unser regionales Info- und Fach-Material

Download-Angebot, natürlich frei wie der offene Horizont (aber bei Verwendung bitte korrekt zitieren, Zitierhinweis im jeweiligen pdf):

  • "Nahe Windkraft - Von Naturzerstörung zu Naturchancen". Artikel von Michael Altmoos (14 Seiten inklusive Bilder und Karte, Jahr 2023) aufbauend auf einem Impulsvortrag von ihm vom 18.11.2022 in Meddersheim. Er analysiert die maßlosen Ausbaupläne und Folgen, zeigt aber auch prinzipielle Lösungswege auf. Download / Ansicht (pdf) hier:
Artikel - Nahe Windkraft, Altmoos 2023
Altmoos2023 - Nahe Windkraft - Von Naturzerstörung zu Naturchancen.pdf (1.19MB)
Artikel - Nahe Windkraft, Altmoos 2023
Altmoos2023 - Nahe Windkraft - Von Naturzerstörung zu Naturchancen.pdf (1.19MB)





  • Illustration: Land-Karten des sukzessiven Verbaus am Beispiel (östliches) Naheland, unter Anderem auch mit dem Kartenbild unten, 6 Seiten (Text inklusive Karten und Bildern):
Windkraft-Karte-Naheland
Übersicht und Karte zur Windkraft im Naheland
Windkraft-Karten.pdf (467.47KB)
Windkraft-Karte-Naheland
Übersicht und Karte zur Windkraft im Naheland
Windkraft-Karten.pdf (467.47KB)





  • Windkraft: Öko-Un-Logisch ! Kurz-Übersicht, warum Windkraft mehr schadet als nutzt - pdf hier klicken (2 Seiten Text). = Zusammenfassung (Kern-Fakten) der öffentlichen Vorträge von Michael Altmoos (Nahe der Natur-Museum), die öffentlich gehalten wurden (2016-2017 in Meisenheim/Nordpfalz, Meddersheim, Bad Sobernheim - Kirschroth, Limbach (VG Kirn), Simmertal, Schmißberg/Birkenfeld, Bruchweiler/Hunsrück, weiter aktuell.



Im Bilde - Windkraft-Karte Naheland:

Windkraftkarte Naheland

Karte: Grundlage ist die Fachdokumentation von hier, Michael Altmoos (Museum Nahe der Natur), noch ohne die vielen neuen Flächen in der VG Rüdesheim. Copyright für diese Grafik 'Initiative Soonwald'.


Die Karte illustriert den schon bestehenden und geplanten Verbau durch große Windindustrieanlagen / "Windparks" im (östlichen) Naheland, dem Schnittraum von Hunsrück und Nordpfälzer Bergland. Datenbasis sind Flächennutzungspläne (offfen gelegte Entwürfe), Infos aus Ortsgemeinderäten, Infos Windkraftfirmen (soweit verfügbar).  Hier nur die sicher belegten Planungen, die Dunkelziffer an Absichten dürften noch größer sein. Orange sind die Pläne, die alle noch verhinderbar sind.

Dargestellt mit Ovalen sind Wirkkreise um Windparks, die entsprechend ihrer Mächtigkeit (d.h. Größe oder sofern bekannt Zahl und wahrscheinliche Höhe der Anlagen) größer oder kleiner ausfallen (Radien ca. 3-8 km). Die Wirkkreise beziehen sich grobschematisch auf optische Dominanz, aber auch jenseits der Optik auf die nahen Beeinflussungen von Lebensräumen, Tierwelt und Menschen.

Diese Karte ist aktuell und wird laufend überprüft; bei neuer Sachlage erfolgt ein update (hier: Stand März 2023). Die Zusatzflächen der VG Rüdesheim  sind noch nicht enthalten. Weitere Hinweise an info@nahe-natur.com

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Laufende Kartierungen:

In der ganzen Region erfassen derzeit Kartierer mit ohem Aufwand und auch automatische Kameras in Auftrag der Windkraftfirmen relevante Tierarten, um Windräder besser durchsetzen zu können


Regionale Planungsstände - Im Einzelnen:

Die Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe, die eigentlich für eine sinnvolle Bündelung zuständig ist, hat die bisher schon vielen Windkraftflächen auf > 4% - und damit klares Übermaß überhöht. Hier zu am 27.02.2024 beschlossene Karte von Planflächen - Link (pdf).


Reale Planungen und bekannte Verfahrensstände nach VGs sortiert:

Bad Sobernheim / VG Nahe-Glan: laut einer Fortschreibung Flächennutzungsplan (FNP) wurden rechtskräftig ab Januar 2024 rund um Bad Sobernheim 9 (!) neue große Windkraftplanflächen ausgewiesen. Trotz zahlreicher Widersprüche in den Monaten/Jahren zuvor wurde der Plan nach vielen Zwischenschritten, notdürftig geheilten Unregelmäßigkeiten und Widersprüchen im Januar 2024 von der Kreisverwaltung Bad Kreuznach genehmigt. - Dokumentation aller Argumente und im Museum (Anfrage an info@nahe-natur.com).

Bemerkenswert ist, dass die Flächenauswahl ohne aktuelle Würdigung von Artenvorkommen und geschützten Lebensräumen stattfand. Wohl auch daher liegen viele der Windenerige-Planflächen ausgerechnet in wertvollen Laubwäldern mit hoher Dichte an Biotopen, mit vielen gefährdeten Vögeln und Fledermäusen. Darauf wurde in Widersprüchen auch von Naturschutzverbänden hingewiesen; die Flächenauswahl ist eigentlich untauglich. Diese Widersprüche wurden aber abgelehnt mit dem Verweis, dass dies erst in den konkreten Genehmigungsverfahren geprüft würde - was aber jetzt doch kaum stattfindet, weil inzwischen vereinfachte Verfahren möglich sind. So kann es sein, dass die Verfahren ohne größere Umweltprüfungen in hoch sensiblen Gebieten durchgesetzt werden könnten.

Die anstehenden Planschritte wie immissionsrechtliche Genehmigungsverfahren und Bauanträge (nochmals mit Widerspruchsmöglichkeiten) könnten bald beginnen, einige sind gestartet (siehe unten).

Bitte sprecht vernünftig mit den Räten der Verbandsgemeinde und Ortsgemeinden. Wenn die nicht mehr Windkraft wollen, gibt es auch keine - alles andere (angeblich alternativlos) sind Falschbehauptungen!

Betroffen sind die naturnahen Waldhöhen Seesbach-Weiler & sogenannter "Zollstock" und südlich der Nahe die biotopreichen Höhen zwischen Limbach, dem (noch) idyllischen Tourismusort Kirschroth (das eingefasst würde), weiter über Bärweiler und Lauschied (schon bebaut) bis Abtweiler-Staudernheim, sowie der großartige Naturwald auf dem regionsprägenden Berg 'Moorplacken' bei Odernheim.


Im einzelnen örtliche Planstände, soweit öffentlich zugänglich (hinter den Kulissen viele weitere Aktivitäten):

Pferdsfeld: Ein Windpark Pferdsfeld (nördlich Bad Sobernheim, VG Nahe-Glan) ist mit 6 Großwindrädern im Juni 2023 in Betrieb gegangen - Offizielle Seite des Projektierers BayWa zum Windparks Pferdsfeld hier (link). Alle Widersprüche, auch die unseren, wurden davor von Gerichten und im Kreisrechtsausschuss Bad Kreuznach abgewiesen.  Nun geht es darum, weitergehende Planungen und eine weitere Zerstörung über diese sechs Windräder hinaus zu verhindern.

Monzingen, betrefend auch Seesbach, Weiler, Langenthal. Am 16. Mai 2022 wurde im Gemeinderat beschlossen, dass die Firma BAYWA den Zuschlag für einen Pachtvertrag und Planungen für Flächen im Eigentum der Gemeinde Monzingen mitten im Naturpark erhält. Die Planung für einen (größeren) Windpark muss beobachtet werden. Gleichwohl bestehen naturschutzfachlich hochwertige Schutzgüter.

Die Ortsgemeinde Seesbach hat in einem Rundbrief an die Bürger veröffenticht, dass sie auf ihrer Gemarkung bis zu 8 Großwindräder planen möchte. In nicht-öffentlicher Sitzung wurden laut Presse vom 31.10.2022 Gestattungsverträge abgeschlossen, obwohl Genehmigungsverfahren noch nicht laufen.

Die Ortsgemeinde Odernheim hat am 12. Juli 2022 einen Planauftrag an die Firma BayWa für bis zu 12 Großwindräder auf dem Moorplacken vergeben. Auch dafür ist der FNP aber noch nicht fortgeschrieben; das Waldgebiet ist hochsensibel. Wir informieren zu "Rettet den Moorplacken", sprecht uns direkt an!

Bei Kirschroth stellte im Januar 2024 die Firma NOTUS ENERGY Bauantrag für 5 Großwindräder. Weitere Verfahrensschritte sind noch nicht bekannt. Auch dort wären wertvollste Biotopkomplexe betoffen und der Ruf Kirschroths als landschaftliche Perle, Erholungs, Wein- und Touristenort in Gefahr. Mehrheiten bestehen aber derzeit für die Windräder, weil Manche om Pachtgeld profitieren wollen - auf Kosten aber von allem anderem. Typisch für fast alle Orte!

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In der ehemaligen VG Meisenheim, seit 2019 Teil der VG Nahe-Glan, stehen schon besonders viele Windräder (auf 5,8 % der Fläche, das sind 3x mehr als die ehrgeizigen Ausbauziele fordern!), aber diese bisher relativ gebündelt auf wenige Lagen. Weitere Standorte sind geplant: bei Schmittweiler, Jeckenbach, Hundsbach, Schweinschied, Stadtwald Meisenheim, teils sogar auf historischen Hügelgräbergebieten und in naturnahen Wäldern . Gemeinden träumen auch dort vom schnellen Geld durch Windradpacht und stellen viel höhere (Geld)Werte aus Natur, Kultur und Tourismus hinten an. Wir beobachten fassungslos - gefasst :) - Initiativen bilden sich, um das doch noch zu verhindern. Wir vermitteln Kontakte.


Windkraft-Planflächen Bad Sobernheim / Naheland 2021


Desloch (VG Nahe-Glan) - Veränderte Planungen führten - trotz Widersprüchen und offenbar illegalen Rodungen - doch noch zur Genehmigung von zwei Großwindrädern. Die Bauarbeiten laufen aktuell.


Bei Schweinschied und Hundsbach sind mitten im naturschutzfachlich hochwertigen Schweinschieder Wald laut eigener Recherche mindestens 3 Großwindanlagen geplant. Offizielle Genehmigungsverfahren gibt es aber noch nicht. Die Flächen im Schweinschieder Wald wurden sogar im windkraft-offensiven Raumordnungsplan im Februar 2024 aus gewichtigen Naturschutzgründen ausgeschlossen. Trotzdem versucht derzeit seit März 2024 die Gemeinde Schweinschied mit dem Projektierer JUWI gegen Raumordnungsplan und gegen Flächennutzungsplan mit dem Kniff in einer gemeindeeigenen "isolierten Positivplanung" die Pläne voranzubringen. Das ist gefährlich für Wald-Natur und grenzt schon an Fanatismus für Windräder.

Laut Vor-Ort-Beobachtugnen wurden schon konkrete Vorbereitungen getroffen. Seit Januar 2024 sind sogar Standorte vom Landesforst ausgepflockt, mindestens einer betrifft einen naturschutzfachlich hochwertigen 140-jährigen Laubwaldbestand, eigentlich ein "No go". Nach unseren Beobachtungen utnerstützt dennoch der Forst die Windräder, obwohl das dort sehr fragwürdig wäre.


Bei Schmittweiler plant die Firma WIWI nach Angaben aus dem Ort vier Großwindräder, obwohl wie bei Schweinschied (noch) gar keine planerischen Vorraussetzungen dafür geschaffen wurde.


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VG Kirn:

Planungen bei Simmertal konnten durch Aufklärung und demokratische Abstimmungen 2016 vorerst verhindert werden, ähnlich bei Niederhosenbach (Kreis Birkenfeld). Dennoch liegen uns Beobachtungen vor, dass Simmertal am Habichtskopf neu plant und Projektierer unterwegs sind. Im neuen Plan der großregionalen Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe ist seit Juni 2023 der Habichtskopf plötzlich wieder als Vorranggebiet Wind reingekommen.

Die Ortsgemeinde Schwarzerden (Soonwald-Süd-Plateau Richtung Lützelsoon, traumhafte Landschaft und Biotope) plant(e) 4 Großwindräder im Wald nahe der Naturpark-Kernzone . Am 11. September und 9. Oktober 2021 wurden die Absichten öffentlich vorgestellt. Am 27. März 2022 wurden die Windplanungen bei einer als verbindlich angesetzten Bürgerbefragung mit 72% der Stimmen abgelehnt (91% Wahlbeteiligung!). Die Gemeinde steht seitdem im Wort, die Planungen nicht weiterzuverfolgen. Allerdings scheinen mächtige Interessen es dennoch weiter zu versuchen; wir beobachten weiter. Im Flächennutzungsplan ist die Fläche wie auch Simmertal nicht drin - und der müsste novelliert werden.

Bei Oberkirn sind in hoch sensiblem Lebensraum einst aufgegebene Planungen für 2 Großwindräder von WIWI (ehemals JUWI) seit April 2022 von der Firma GAIA in Abstimmung mit der Ortsgemeinde Oberkirn wieder aufgenommen worden. Ergebnis offen.

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VG Rüdesheim (Nahe) - "Größenwahn" und überraschende Wendungen

Laut Verbandsgemeindespitze wird eine Planung verfolgt, in der 3,5 bis 4% der VG-Fläche von Windparks eingenommen werden sollen, das entspricht anvisiert etwa 30-50 Großwindräder. Nach bisherigen Äußerungen ist ein "Großwindpark Naheland" anvisiert, der sich über mehrere "Potenzialflächen" auf insgesamt ca. 900 Hektar verteilt über die VG-Fläche zieht, überiwegend in wertvollen Laubwäldern.

Laut Pressebericht vom 17.11.2022 soll hier letztlich eines der größten onshore-Windindustriegebiete Deutschlands entstehen mit einem Investitionsvolumen von 500 Mio. Euro. Zusammen mit den angrenzenden Bereichen wäre das sogar das wirklich größte Windindustriegebiet Deutschlands - und das in dieser eher windarmen und so lebensraumreichen Landschaft. Wir müssen daher von einem der größten Naturzerstörungsprojekte Deutschlands sprechen! Erst recht in Zusmmenhang mit den ebenfalls großen Planungen in der angrenzenden VG Nahe-Glan.

Um die Windkraft "zu vermarkten" richtete die VG Rüdesheim im Juli 2023 eine "Anstalt öffentlichen Rechts" (AÖR) ein.


Weiter innerhalb VG Rüdesheim:

  • Die Orstgemeinde Waldböckelheim plant eigene sechs Großwindräder nahe "Zollstock" und Bockenau, vor allem um um mit ihnen - nach eigenen Angaben - einen neuen Kindergarten zu finanzieren. Strategisch und räumlich knüpft das an die oben genannten Bad Sobernheimer Absichten an, denn die betroffenen Laubwaldrücken sind die Verlängerung des "Zollstockes" mit seinen auch so wertvollen naturnahen Wäldern im Naturpark. Laut Pressebericht vom Oktober 2023 hat die Firma GAIA einen Pachtvertrag unterschrieben und will wahrscheinlich 2027 bauen. Zuvor werden noch Artenschutzprüfungen vorgneommen und das übliche Verfahren abgearbeitet, denn der Laubwaldbereich ist voller relevanter Tierarten und eigentlich naturschutzfachlich hoch wertvoll. Eigentlich dürft es dort gar nicht gehen - aber Firma, Gemeinde und Planer marschieren ...
  • Die Ortsgemeinde Duchroth ging am 16. Mai 2023 in einer Bürgerveranstaltung an die Öffentlichkeit und will bei sich Windräder bauen, womit ein kleines Wärmekraftwerk mit betrieben werden soll. Pikant ist dabei, dass gerade diese Ortsgemeine samt ihrer Landschaft und unverstellten Natur in vergangenen Jahren als schönstes Dorf Deutschlands und Europas ausgezeichnet wurde - Wird das zerstört?
  • Die Ortsgemeinde Wallhausen möchte laut Presse unbedingt Windräder - aber noch keine konkrete Planung bekannt.


Wir raten dringend dazu, die Gigantomanie der Pläne zu bedenken, Menschen aufzuklären und zu widersprechen. Noch wäre auch das verhinderbar - Genehmigungsverfahren noch längst nicht begonnen, auch wenn die Politik mit Wucht Fahrt aufgenommen hat.

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Raum südwestlich Bad Kreuznach / VG Alsenz: Im Wald südlich Hallgarten / Gemeinde Niedermoschel sind aktuell vier Windräder geplant. Auch dieser Standort ist hoch sensibel: Naturnaher Wald, viele Fledermäuse, grandiose Landschaft, auch ein Biotopverbund mit Lemberg, Gangelsberg, Moorplacken (Odernheim/Galn), Durchroth, Nahetal. Das steht wiederum räumlich in Zusammenhang mit den Planungen der VG Nahe-Glan, siehe oben. Die Pläne bei Hallgarten sind  im Frühstadium und auch noch verhinderbar. Die windkraftkritische Bürgerinitiative "Pro Nordpfalz" und einige Bürger vor Ort in Hallgarten sind bereits aktiv. Kontaktvermittlung auch über uns als Museum möglich.

Im Bereich Idarwald wurden am 20. Juni 2022 fünf Windkraftanlagen im Bereich "Vierherrenwald" genehmigt, obwohld er Standort naturschutzfachlich hoch problematisch ist. Widersprüche werden vorgebracht. Kontakt: www.Windkraftfreier-Idarwald.de

Wir beobachten all das laufend weiter und informieren in unserem Museum und auf Veranstaltungen bzw. auf Anfrage.
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! Derzeit empfehlen wir Jedem, überall über das Thema zu sprechen, die Bevölkerung, Nachbarn und Freunde und gerade auch die Gemeinderäte aufzuklären. Außerdem bitte Petition unterzeichnen (Link). Wo zudem derzeit Stellungnahme möglich ist, siehe oben, sollte davon gebrauch gemacht werden. Denn die ganzen Nachteile, auch die geldwerten, sind noch zu wenig bekannt. Viele Gemeinderäte schätzen Windenergie völlig falsch als angeblich gutes Einnahme-Geschäft und "öko" ein. Wir würden uns freuen, wenn man begreift, dass der Windkraftausbau hier Wahnsinn ist und noch gestoppt werden kann.


Mögen sich Horizonte öffnen statt verschließen.


Windkraftanlagen - Landschaftszerstörung ganz Nahe.


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